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Credit: anyaberkut
Berlin, 20. Juli 2026

WM-Reiseanalyse: England legt die meisten Flugkilometer zurück

Auf einen Blick

  • AirHelp untersucht die Flugstrecken aller 48 WM-Teams sowie Verspätungen im regulären Flugverkehr während der Fußball-Weltmeisterschaft 
  • England führt das Ranking mit 26.032 Flugkilometern an, Deutschland landet mit 8.394 Kilometern auf Platz 24
  • Im regulären Flugverkehr waren während der Gruppenphase durchschnittlich 60 Prozent der Reisenden auf den untersuchten WM-Flughäfen von Verspätungen oder Ausfällen betroffen – besonders häufig am Santa Barbara Municipal Airport

Berlin, 20. Juli 2026 – Innerhalb der gesamten Zeit der Weltmeisterschaft sind die Teams durchschnittlich 9.473 Kilometer geflogen. Hier führt England mit 26.032 Kilometern, trotz seines Ausscheidens im Halbfinale, das Ranking an. Während der Gruppenphase der Fußball-WM haben die teilnehmenden Teams durchschnittlich rund 5.078 Flugkilometer zurückgelegt, wobei das Team von Curaçao mit 10.306 Kilometern auf die längste Reisestrecke kam. Zu diesen Ergebnissen kommt das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp (www.AirHelp.de) in seiner neuesten Untersuchung. Hierfür wurden die Strecken zwischen den jeweiligen Team-Base-Camps und den Austragungsorten der Spiele inklusive Rückweg analysiert.

Kein Zusammenhang zwischen Flugkilometern und Turniererfolg
Die geflogenen Kilometer scheinen dabei keinen Einfluss auf den sportlichen Erfolg zu haben. Nach England folgt der Finalist Spanien, der über das gesamte Turnier hinweg 24.380 Kilometer zurücklegte, vor Paraguay (18.060 Kilometer) und Kolumbien (17.572 Kilometer), die beide bereits im Achtelfinale ausgeschieden sind. Die Schweiz hat es bis ins Viertelfinale geschafft, erreicht mit insgesamt 17.360 geflogenen Kilometern aber nur Platz fünf in diesem Ranking – vor Kanada (16.512 Kilometer), das im Achtelfinale ausschied, und dem Finalisten Argentinien (14.956 Kilometer), der trotz Finaleinzugs nur Rang neun belegt. Marokko schied im Viertelfinale aus und schließt mit 14.006 insgesamt geflogenen Kilometern die Top 10 ab. Deutschland erreicht dank seines frühen Ausscheidens im Sechzehntelfinale lediglich Rang 24 mit 8.394 geflogenen Kilometern.

Distanzunterschiede von bis zu 9.388 km während der Gruppenphase

In der Gruppenphase folgen knapp hinter dem Team von Curaçao: Österreich mit 9.564 Kilometern, Bosnien-Herzegowina mit 9.442 Kilometern und England mit 9.024 Kilometern. Jordanien schließt mit 8.858 geflogenen Kilometern die Top 5 ab. Die weiteren Plätze in den Top 10 belegen Tschechien mit 8.390 Kilometern, Neuseeland mit 7.940 Kilometern, Japan mit 7.866 Kilometern, die Türkei mit 7.146 Kilometern und Katar mit 7.010 Kilometern. Deutschland erreicht mit 6.290 Flugkilometern auf Platz 17. 

Am anderen Ende des Gruppenphasen-Rankings steht Mexiko. Das Team trug zwei seiner drei Gruppenspiele in Mexiko-Stadt aus und musste daher lediglich für ein Spiel nach Guadalajara, Mexikos zweitgrößte Stadt, und zurück zum Base-Camp reisen. Insgesamt kamen so nur 918 Flugkilometer zusammen. Dahinter folgen die Elfenbeinküste mit 1.116 Kilometern sowie Senegal und Panama mit jeweils 1.118 Kilometern. Paraguay landet mit 1.282 Kilometern auf Platz fünf der Länder mit den kleinsten Distanzen. Da diese Teams bereits in der Gruppenphase ausschieden, blieb es bei diesen Distanzen auch für das gesamte Turnier. Die USA legten mit 3.384 Flugkilometern trotz ihrer Rolle als einer der Hauptaustragungsorte vergleichsweise viele Kilometer zurück und erreichten Platz 35 im Gruppenphasen-Ranking. Insgesamt liegen sie mit 7.636 auf Platz 28.

Mehr als die Hälfte aller Passagiere in USA, Kanada und Mexiko starteten verspätet

Flughäfen, die Teil der WM-Routen waren, waren während der WM-Gruppenphase vor allem in den Vereinigten Staaten von Ausfällen und Verspätungen betroffen. Die höchste Belastung mussten Reisende am Santa Barbara Municipal Airport hinnehmen. Hier erfuhren 79,2 Prozent der Fluggäste Flugstörungen. Dahinter folgen der Newark Liberty International Airport mit 77,4 Prozent auf Rang zwei und der Houston George Bush Intercontinental Airport neben dem Flughafen Lovell Field (jeweils 74,8 Prozent) auf Rang drei. Auch am San Francisco International Airport (72,0 Prozent) sowie am Fort Lauderdale-Hollywood International Airport (70,7 Prozent) kam es besonders häufig zu Flugausfällen oder Verspätungen.

Mexikanische WM-Flughäfen mit den wenigsten Störungen

Demgegenüber konnten Reisende an mexikanischen WM-Flughäfen vergleichsweise störungsfrei reisen. Alle fünf untersuchten Flughäfen in Mexiko bilden die Top 5 mit den wenigsten Verspätungen und Flugausfällen. An der Spitze liegt der Rodriguez Airport mit einer Verspätungs- und Ausfallquote von lediglich 31,2 Prozent, dicht gefolgt vom Benito Juárez International Airport mit 35,9 Prozent, dem Don Miguel Hidalgo y Costilla International Airport mit 37,5 Prozent, dem Gen Mariano Escobedo Airport mit 40,7 Prozent und dem Cancun International Airport mit 42,2 Prozent.

 

Die beiden kanadischen Flughäfen Vancouver International Airport und Toronto Pearson International Airport liegen mit 48,7 Prozent beziehungsweise 50,9 Prozent im Mittelfeld des Rankings.

„Die Fußball-WM findet 2026 in drei Ländern und über enorme Distanzen hinweg statt. Das zeigt sich über das gesamte Turnier hinweg deutlich: Während einige Teams aufgrund ihrer Spielorte nur vergleichsweise kurze Wege zurücklegen müssen, kommen andere Mannschaften auf mehrere tausend Flugkilometer. Für Spieler, Betreuer und Fans bedeutet das eine zusätzliche logistische Belastung. Gleichzeitig zeigt der Blick auf den regulären Flugverkehr, dass Verspätungen rund um solche Großereignisse nicht nur einzelne Teams, sondern auch viele Reisende betreffen können. Umso wichtiger ist es, Flugverbindungen frühzeitig zu prüfen und sich über mögliche Passagierrechte zu informieren“, sagt Nina Staub, Fluggastrechtsexpertin bei AirHelp.

Über Airhelp

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AirHelp ist ein Unternehmen für Reisetechnologie, das sich mit Flugunterbrechungen befasst. Seit 2013 hat AirHelp Entschädigungen für über drei Millionen Passagiere mit Flugverspätungen oder -annullierungen durchgesetzt. Über 12 Millionen Passagiere haben ihre Flüge mit AirHelp+ geschützt und unzählige weitere Millionen profitieren von den Informationen, die auf airhelp.de frei verfügbar sind.

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Mit einem Netzwerk von 50 Anwaltskanzleien in über 35 Ländern, innovativer künstlicher Intelligenz im Hintergrund und einem engagierten Team von über 400 AirHelpers macht AirHelp es jedem Reisenden in der EU, dem Vereinigten Königreich und darüber hinaus leicht, bei Flugverspätungen und -annullierungen bis zu 600 Euro zu erhalten. Weitere Informationen über AirHelp finden Sie unter: https://www.airhelp.de

 
Pia Senkel
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