Tonka

Credit: BBC Creative
Behringen, 14. August 2026

Familien-Infrastruktur-Index: Diese deutschen Städte verfügen über die beste Betreuungs- und Versorgungsinfrastruktur

Auf einen Blick

  • Town & Country Haus vergleicht die familienrelevante Infrastruktur der 30 größten Städte anhand von Grundschulen, Kitas, Spielplätzen und Kinderarztpraxen und bildet daraus einen Index
  • Karlsruhe, Chemnitz und Münster weisen den höchsten Gesamtindex auf und sind damit die familienfreundlichsten Städte 
  • Am schlechtesten ist die Versorgung in Duisburg, Gelsenkirchen und Nürnberg

 

Behringen, 14. August 2026 – Karlsruhe verfügt deutschlandweit über die beste Infrastruktur für Familien. Vor allem beim Bestand von Spielplätzen erzielt die Stadt die höchste Bewertung. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von Town & Country Haus (https://www.tc.de), der bundesweit führenden Marke im lizenzierten Massivhausbau, hervor. Für die Untersuchung hat der Massivhausanbieter die Anzahl der Grundschulen, Kitas, Spielplätze und Kinderärzte pro 100.000 Einwohner in den 30 größten Städten ermittelt und basierend auf den Zahlen einen Index gebildet. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 100. Zudem wurden auch das Alter der Kinderärzte sowie Kitas mit U6-Betreuungsverhältnis in dem Score berücksichtigt.

Karlsruhe ist Deutschlands familienfreundlichste Großstadt 
Mit insgesamt 73,2 von 100 möglichen Punkten liegt Karlsruhe auf Platz eins der Städte mit der besten Familienversorgung. Auf je 100.000 Einwohner kommen hier 15,5 Grundschulen, 78,3 Kitas, 15,5 Kinderärzte und 167,9 öffentliche Spielplätze. Damit geht Karlsruhe als absoluter Spitzenreiter der Untersuchung hervor. Auf Platz zwei folgt Chemnitz mit einem Gesamtscore von 69,5, gefolgt von Münster mit einem Index von 65. Auch Dresden und Bonn verfügen über eine vergleichsweise gute Familien-Infrastruktur: Hier liegen die Werte bei 64,8 und 59,2. 

Anders sieht es in Duisburg aus: Die Stadt am Niederrhein kommt lediglich auf 18,7 Punkte. Vor allem die niedrige Anzahl an Kitas (40,8 pro 100.000 Einwohner) und Kinderärzten (10,8 pro 100.000 Einwohner) sorgt hier für eine schlechtere Infrastruktur. Gelsenkirchen und Nürnberg folgen auf Platz zwei und drei des Negativ-Rankings mit einer Punktzahl von 20,6 und 29,9. Damit liegen sie weit unter dem Durchschnitt von 47,2 Punkten. 

Frankfurt am Main kann die relativ höchste Anzahl an Kitas vorweisen
Mit Blick auf die einzelnen Kategorien zeigt sich ein etwas anderes Bild. Bei der Anzahl der Kitas liegt Frankfurt am Main mit 105,7 Kitas pro 100.000 Einwohner vorn. Zudem trägt die relativ hohe Betreuungsquote für Kinder unter sechs Jahren zu einem Score von 86,7 Punkten bei. München liegt mit 104 Kitas pro 100.000 Einwohner und einem Score von 82,9 auf Platz zwei der Untersuchung, gefolgt von Stuttgart (78,5 Punkte – 98,1 Kitas pro 100.000 Bewohner). Duisburg, Gelsenkirchen und Wuppertal kommen bei den Kitas auf insgesamt null, 13,8 und 24,9 Punkte. Insgesamt erreichen die untersuchten Städte einen Durchschnittswert von 50,2 Punkten – damit schneidet die Gesamtversorgung für Kitas im Vergleich aller untersuchten Kategorien am besten ab.

Bei der Grundschulversorgung liegt Chemnitz vorn – Kiel bildet das Schlusslicht
Die Grundschuldichte in Chemnitz liegt bei 19,1 Schulen pro 100.000 Einwohner. Damit erreicht die sächsische Stadt in dieser Kategorie die volle Punktzahl. Mit großem Abstand folgen Braunschweig mit 66,9 Punkten und Wuppertal mit 66,7 Punkten (rund 16,2 Grundschulen pro 100.000 Einwohner). Kiel weist in der Untersuchung hingegen eine deutliche Unterversorgung auf: Auf 100.000 Bewohner kommen hier nur 10,3 Grundschulen. Das entspricht einem Score von null. München erreicht 6,1 Punkte und reiht sich damit auf Platz zwei des Negativ-Rankings ein, gefolgt von Nürnberg mit 9,6. Auch die Städte Augsburg, Mannheim und Hamburg erreichen einen Score von unter 20. 

Trotz schwacher Grundschul-Bilanz: Kiel punktet bei der Kinderarzt-Versorgung
Zwar belegt Kiel bei den Grundschulen den letzten Rang, kann im Bereich der Kinderärzte jedoch deutlich aufholen und landet hier auf Platz zwei. Nur in Münster stehen mit rund 18,2 Kinderärzten je 100.000 Einwohner mehr zur Verfügung (89,3 Punkte), in Kiel sind es 17 (82 Punkte). Leipzig erreicht mit rund 16,2 Kinderärzten pro 100.000 Einwohner einen Indexwert von 77,9. 

Auch bei den Kinderärzten landet Gelsenkirchen erneut auf dem letzten Platz: Der Index liegt hier bei 1,6. Dieser setzt sich aus der niedrigen Anzahl (neun Kinderärzte pro 100.000 Einwohner) und dem hohen Anteil an Kinderärzten, die über 65 Jahre alt sind (20,8 Prozent), zusammen.

„Ein Haus ist mehr als vier Wände, es ist der Mittelpunkt des Familienlebens. Deshalb achten Bauherren bei der Wahl ihres neuen Zuhauses längst nicht mehr nur auf Grundriss und Ausstattung, sondern auch auf die Infrastruktur vor Ort. Schulen, Kitas, Spielplätze und Kinderärzte entscheiden mit darüber, wo Familien langfristig glücklich werden können. Unsere Untersuchung zeigt, welche Städte in Deutschland bereits eine gute Versorgung bieten und wo noch Nachholbedarf besteht. Damit wollen wir Familien eine Orientierung geben, welche Faktoren bei der Wahl neben dem eigenen Haus eine wichtige Rolle spielen“, kommentiert Benjamin Dawo, Geschäftsführer bei Town & Country Haus.

Weitere Informationen zur Untersuchung sowie interaktive Grafiken zur redaktionellen Verwendung finden Sie hier: 
https://www.tc.de/unternehmen/presse/presse-detail/familien-infrastruktur-index-diese-deutschen-staedte-verfuegen-ueber-die-beste-betreuungs-und-versorgungsinfrastruktur-5818

Methodik der Untersuchung
Für den Familien-Infrastruktur-Index hat Town & Country Haus die 30 größten Städte Deutschlands untersucht. Betrachtet wurden vier zentrale Bereiche, die für Familien bei der Wahl eines Wohnorts eine wichtige Rolle spielen: Grundschulen, Kitas, Kinderärzte und Spielplätze. Für die Berechnung wurde die Anzahl der jeweiligen Einrichtungen pro 100.000 Einwohner ermittelt. Die Bevölkerungsdaten stammen aus der Regionalstatistik. Die Daten zu Kinderärzten wurden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bezogen. Berücksichtigt wurden dabei aktuelle Daten aus den Jahren 2025 und 2026. Bei den Spielplätzen wurden ausschließlich öffentliche Spielplätze berücksichtigt. Die Datenerhebung erfolgte über OpenStreetMap. Spielplätze auf Schulgeländen wurden aus der Auswertung ausgeschlossen. Bei der Anzahl der Grundschulen waren für Aachen und Hannover lediglich Daten auf regionaler Ebene verfügbar, nicht für die Städte selbst.

Neben der reinen Anzahl der Einrichtungen wurden bei der Index-Berechnung weitere Qualitätsmerkmale berücksichtigt: Bei den Kinderärzten floss zusätzlich der Anteil der Ärzte über 65 Jahre in den Score ein, um die langfristige Versorgungssituation abzubilden. Bei den Kitas wurde neben der Anzahl der Einrichtungen auch das Betreuungsverhältnis für Kinder unter sechs Jahren berücksichtigt. Anschließend wurden alle Ergebnisse zu einem Gesamtindex zusammengeführt. Jede der vier Kategorien – Grundschulen, Kitas, Kinderärzte und Spielplätze – wurde dabei gleich gewichtet und fließt mit jeweils 25 Prozent in den Gesamtscore ein. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 100.

Über Town & Country Haus

Town & Country Haus ist die bundesweit führende Marke im lizenzierten Massivhausbau und seit 2009 Deutschlands meistgebautes Markenhaus. Das Unternehmen baut massive Ein- und Mehrfamilienhäuser mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis nach den aktuellen energieeffizienten und gesetzlichen Vorgaben in standardisierter Bauweise. Mit mehr als 40 verschiedenen Haustypen, zahlreichen Variationsmöglichkeiten und unterschiedlichen Ausstattungen erhalten Bauherren vielfältige Optionen, ihre individuellen Wohnträume zu verwirklichen. Dank des Hausbau-Schutzbriefs sind Bauherren vor, während und nach dem Hausbau umfassend abgesichert.

 
Andreas Oertel
Pressekontakt
+49 30 40366 8115
andreas.oertel@tonka-pr.com

Dateien zur Mitteilung