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Berlin, 04. Dezember 2025

Analyse zu Sharing-Trend: In diesen Städten wird am meisten verschenkt

Auf einen Blick

  • Die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) analysiert rund 90.000 zu Verschenken-Angebote auf eBay Kleinanzeigen 
  • Heidelberg, Freiburg und Stuttgart sind die prozentual großzügigsten Städte – Bochum, Essen und Düsseldorf verschenken am wenigsten
  • Wohnzimmermöbel, Schlafzimmer-Einrichtung und Bürobedarf sind am häufigsten kostenlos erhältlich

Berlin, 4. Dezember 2025 Heidelberg, Freiburg und Stuttgart sind Deutschlands spendabelste Städte auf eBay Kleinanzeigen. Das zeigt eine Analyse der Berlin School of Business and Innovation (BSBI), die rund 12 Millionen Inserate auf der Plattform ausgewertet hat. Rund 90.000 davon waren als „zu verschenken“ gekennzeichnet – ein Anteil von 0,75 Prozent. Spitzenreiter ist Heidelberg (1,06 Prozent), Schlusslicht Bochum (0,50 Prozent). Das Thema ist besonders für Studierende relevant, da viele junge Menschen den Second-Hand-Trend für sich entdeckt haben und zunehmend zur Kreislaufwirtschaft beitragen.

Heidelberg, Freiburg und Stuttgart verschenken am liebsten 
In der Analyse erreichen Heidelberg, Freiburg und Stuttgart die höchsten Prozentanteile an kostenlosen Angeboten auf eBay Kleinanzeigen. In Heidelberg sind 1,06 Prozent aller Inserate als kostenlos gekennzeichnet, dicht gefolgt von Freiburg im Breisgau mit 1,04 Prozent und Stuttgart mit 0,98 Prozent. Damit liegen sie über dem Gesamtdurchschnitt von 0,75 Prozent. In Bochum (0,50 Prozent), Essen (0,51 Prozent) und Düsseldorf (0,61 Prozent) verschenken die Menschen am wenigsten.

Deutschland erlebt gerade einen Moment, in dem eine neue Anziehungskraft nicht auf Luxus, sondern auf Sinnhaftigkeit beruht“, sagt Dr. Gemma Vallet, Vizedekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Experte für E-Commerce und Nachhaltigkeit an der Berlin School of Business and Innovation.Unsere Analyse zeigt, dass das Schenken zu einem wesentlichen Bestandteil der nachhaltigen Alltagskultur in Deutschland geworden ist. Diese Kultur des Teilens ist besonders wichtig für Studierende, die ihre erste Wohnung einrichten oder aus dem Ausland kommen – sie erleichtert den Übergang, spart Ressourcen und verbindet ökologische und soziale Werte.“

Second-Hand-Trend: Möbel häufiger kostenlos als Elektronik
Bei den Produktkategorien zeigt sich: Während im Bereich Wohnzimmermöbel fast vier Prozent aller Anzeigen verschenkt werden, sieht es in anderen Onlineregalen der Ebay-Kleinanzeigen-Kategorien vergleichsweise  leer  aus. Insgesamt liegt der Anteil an Verschenk-Angeboten bei Wohnzimmerartikeln bei 3,77 Prozent, gefolgt von Schlafzimmerprodukten (3,65 Prozent) und Bürobedarf (3,16 Prozent). Kaum verschenkt werden dagegen Elektronik (0,69 Prozent) sowie Lampen (0,83 Prozent) und Heimtextilien (0,94 Prozent).

Aktuelle Daten zeigen, dass sich der Second-Hand-Trend über viele Bereiche hinaus erstreckt. Immer mehr Deutsche – und internationale Studierende – übertragen ihre Großzügigkeit auf die Mode. Etwa 67 Prozent der Verbraucher*innen entscheiden sich aktiv für Second-Hand-Waren, nicht nur aus Preisgründen. Rund 40 Prozent der Online-Käufer*innen nutzen Plattformen wie Vinted oder eBay Kleinanzeigen – bei den 16- bis 29-Jährigen sind es über 52 Prozent. Das zeigt: Weniger Überfluss, mehr Wesentliches – das ist die neue Botschaft”, führt Dr. Gemma Vallet fort. 

Studierendenhochburgen im Vergleich: Erlangen durchweg großzügig
Gießen hat mit 39,5 Prozent anteilig die meisten Studierenden und landet in mehreren Verschenk-Kategorien auf dem letzten Platz: darunter Fachbücher, Badezimmerartikel und Heimtextilien. Bei Elektronik (Platz 2) und Lampen (Platz 4) zeigt sich die Stadt jedoch spendabler. Göttingen (Studierendenanteil von 27,1 Prozent) liegt im Mittelfeld der Gesamtplatzierung, kann aber bei Badezimmerartikeln (Platz 7) und Lampen (Platz 9) punkten. Erlangen mit dem drittgrößten prozentualen Studierendenanteil (26,5 Prozent) zeigt sich dagegen durchweg großzügig: Die Universitätsstadt erreicht Platz eins in den Kategorien Heimtextilien, Küche und Esszimmer sowie Lampen und landet bei Wohnzimmerartikeln auf Platz drei.

Hier finden Sie die Daten grafisch aufbereitet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsschule.

Über Berlin School of Business and Innovation

Die School of Business and Innovation (BSBI) ist eine globale Wirtschaftsschule mit Standorten in Berlin, Hamburg, Paris, Barcelona und Madrid. Seit der Eröffnung 2018 bildet die BSBI zukünftige Führungskräfte in der Wirtschaft mit praxisorientierten, englischsprachigen Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengängen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Marketing, Finanzen, IT, Informatik, Tourismus und Hospitality Event Management aus.
Die BSBI vereint traditionelle Lehrmethoden mit flexiblem, praxisnahem Lernen, um ihre über 7.000 Studierenden aus 114 Ländern optimal auf den globalen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Als Erasmus+ Organisation fördert sie internationale Zusammenarbeit und kooperiert mit renommierten akademischen Institutionen. Ihre Exzellenz wurde mit Auszeichnungen wie dem AMBA/BGA Best Innovation Strategy Award, dem Outstanding Organisation Award (Education 2.0 Conference) und dem Bronze Award for Blended and Presence Learning (QS Reimagine Education Awards) gewürdigt. Im QS Stars Rating System der QS World University Rankings hat sie eine Gesamtbewertung von 4 Sternen („Sehr gut“) sowie Bestbewertungen in den Kategorien Beschäftigungsfähigkeit und Online-Lernen.


Die BSBI ist Teil der GUS Germany GmbH (GGG), einem dynamischen Netzwerk von Bildungseinrichtungen mit über 18.000 Studierenden in Deutschland, Europa und darüber hinaus.

Weitere Informationen und Pressemitteilungen finden Sie im Newsroom der BSBI.

 
Desiree Engel
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