Tonka

Credit: CDC
Berlin, 20. Mai 2020

Analyse: Diese Corona-Experten sind im Netz am beliebtesten

Auf einen Blick

  • Berliner Wirtschaftsschule BSBI ermittelt die beliebtesten Mediziner und Minister der Coronakrise in den sozialen Netzwerken
  • Mit acht Millionen Abonnenten auf Instagram und fünf Millionen Fans auf Twitter ist der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am beliebtesten
  • Der italienische Corona-Experte Roberto Burioni ist durchweg auf allen analysierten Netzwerken stark vertreten

Berlin, 20. Mai 2020 In Krisenzeiten ist vieles möglich: So können auch Epidemiologen zu Berühmtheiten werden. Welche Virologen und Gesundheitsminister aktuell die meisten Fans und Follower in sozialen Netzwerken haben, fanden Studierende der Berlin School of Business and Innovation (www.berlinsbi.com) heraus. Dafür ermittelten sie die führenden Mediziner und Gesundheitsminister in 20 der am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder und untersuchten ihre Social Media-Präsenz auf Instagram, Twitter, Facebook und YouTube.

  1. Twitter
    Mit Abstand am beliebtesten ist der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit über fünf Millionen Followern. Der indische Gesundheitsminister Harsh Vardhan erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit im Netz (über zwei Millionen Follower). Mit rund 270.000 Abonnenten landet der Matt Hancock, der Gesundheitsminister Großbritanniens, auf dem dritten Platz des Rankings. Deutschlands Gesundheitsexperte Jens Spahn erreicht mit über 150.000 Fans den siebten Platz.

    Der Twitter-Star unter den medizinischen Beratern in der Coronakrise ist der für seine kontroversen Thesen bekannte Didier Raoult mit rund 470.000 Fans. Für die Tweets des deutschen Virologen Christian Drosten interessieren sich über 335.000 Abonnenten. Auch der italienische Mediziner Roberto Burioni führt einen erfolgreichen Twitter-Kanal mit über 240.000 Fans.

  2. Instagram
    Auf Instagram hat der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca wieder die Nase weit vorn: Seine über acht Millionen Follower bilden plattformübergreifend den Höchstwert der Analyse. Rund 84.000 Abonnenten befördern den deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn auf den zweiten Rang der Untersuchung, während der Schweizer Minister Alain Berset mit über 73.000 Profil-Abos den dritten Platz ergattert.

    Im Gegensatz zu den Ministern sind die untersuchten Virologen auf Instagram kaum vertreten: Lediglich der italienische Coroa-Experte Roberto Burioni (792 Abos), der Jaap van Dissel (56 Follower) aus den Niederlanden und der französische Arzt Didier Raoult (55 Follower) besitzen ein Profil auf der Foto-Plattform.

  3. Facebook und YouTube
    Neben Twitter und Instagram ist der indische Gesundheitsminister Harsh Vardhan auch auf Facebook beliebt: Über eine Million Abonnenten verfolgen dort die Aktivitäten des Politikers. Unter den Virologen erfreut sich Facebook keiner großen Beliebtheit, dort ist lediglich der italienische Experte Roberto Burioni mit mehr als 725.000 Fans stark präsent.

    Die Videoplattform YouTube scheint für die untersuchten Gesundheitsexperten neu zu sein, dabei hat Indiens Minister Harsh Vardhan (4.000 Abos) den größten Kanal. Auch die Virologen sind hier wenig vertreten, beliebt ist jedoch Roberto Burionis Seite “Medical Facts” mit über 28.000 Abonnenten.

Die deutschen Corona-Berater im Check
Insgesamt favorisieren die deutschen Virologen und Mediziner eindeutig Twitter: Neben Christian Drosten haben Alexander Kekulé (über 63.000 Abos) und Hendrik Streeck (über 38.000 Abos) die größten Reichweiten. Letztere sind auch als einzige bei Facebook vertreten (Streeck: 23.684 Abos, Kekulé: 3.018 Abos). Hendrik Streeck kommuniziert außerdem mit rund 13.600 Fans über Instagram. Die führenden Virologinnen Marylyn Addo und Melanie Brinkmann nutzen ausschließlich Twitter (Addo: 315 Abos, Brinkmann: 218 Abos).

Alexander Zeitelhack, stellvertretender Dekan der BSBI, kommentiert:
“Fast über Nacht wurden Virologen und Epidemiologen zu regelrechten Stars und erhalten nun täglich große mediale Aufmerksamkeit. Den Gesundheitsministern galt diese Aufmerksamkeit zwar bereits vor der Pandemie, jedoch bestimmen ihre öffentlichen Entscheidungen und Handlungen nun unmittelbar unseren Alltag. Unsere Analyse zeigt: Die deutschen Vertreter nutzen zwar soziale Netzwerke, die Nase vor haben aber andere.”

Die gesamte Untersuchung inkl. Grafiken finden Sie hier:
https://berlinsbi.com/de/newsroom/pressemitteilungen/

Über Berlin School of Business and Innovation

Die BSBI School of Business and Innovation ist eine globale Bildungsinstitution, mit Standorten in Berlin, Hamburg, Paris, Barcelona und Madrid. Seit 2018 bildet die BSBI zukünftige Führungskräfte in der Wirtschaft aus und bietet berufsorientierte englischsprachige Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft, Marketing, Finanzen, IT, Informatik, Tourismus sowie Veranstaltungsmanagement im Gastgewerbe an.

Die BSBI verbindet traditionelle Lehrmethoden mit flexiblem, praxisorientiertem Lernen, um mehr als 6.500 Studierende aus 114 Ländern optimal auf den globalen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Als Erasmus+-Organisation fördert die Institution internationale Zusammenarbeit und kooperiert mit renommierten akademischen Einrichtungen.

Ihre Exzellenz wurde durch Auszeichnungen wie den AMBA/BGA Best Innovation Strategy Award (2025) und den Highly Commended Best Lifelong Learning Initiative (2026) anerkannt. Zudem erhielt die BSBI den PRME Champions 2026–2027, den Bronze Award für Blended and Presence Learning (QS Reimagine Education Awards 2024) sowie den Outstanding Organisation Award (Education 2.0 Conference in Dubai).

Die BSBI erhielt zudem Bestnoten im QS Stars-Ranking: 5 Sterne in den Kategorien „Beschäftigungsfähigkeit“ und „Online-Lernen“ sowie eine Gesamtbewertung von 4 Sternen („Sehr gut“), was ihr Engagement für akademische Exzellenz und praxisorientierte Ausbildung widerspiegelt.

Die BSBI ist Teil der GUS Germany GmbH (GGG), einem dynamischen Netzwerk von Bildungseinrichtungen mit mehr als 18.000 Studierenden in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Weitere Informationen und Pressemitteilungen finden sich im BSBI Newsroom.

 
Desiree Engel
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