Berlin, 15. April 2026 – Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp (www.airhelp.de) hat untersucht, zu welchen Uhrzeiten, an welchen Tagen und in welchen Monaten Flüge besonders von Ausfällen und Verspätungen betroffen sind. Untersucht wurden dabei alle Abflüge von Deutschland aus. Das Ergebnis: Während am späten Abend um 23.00 Uhr 39 Prozent der Flüge von Flugstörungen betroffen sind, liegt die Quote am frühen Morgen um 4.00 und 5.00 Uhr jeweils unter 13 Prozent.
Auch im Wochenverlauf zeigen sich klare Muster: Der Freitag ist für Abflüge aus Deutschland der unzuverlässigste Tag zum Fliegen. Fast ein Drittel aller Flüge sind freitags verspätet oder fallen aus (29 Prozent). An Dienstagen trifft das hingegen nur auf ein Fünftel der Flüge zu (22 Prozent) – daher haben hier Passagiere am wenigsten Flugstörungen zu befürchten. Darüber hinaus zeigen sich auch saisonale Unterschiede: Im Dezember kommt es bei 36 Prozent der Flüge zu Störungen, während die Werte im Frühjahr im Schnitt bei 20 Prozent liegen.
Flüge spätabends und am Nachmittag sind am anfälligsten für Verspätungen und Ausfälle
Ein Blick auf die Abflugzeiten zeigt: Besonders häufig kommt es zu Verspätungen oder Ausfällen, wenn der planmäßige Abflug zwischen 23:00 und 24:00 Uhr liegt. Hier beträgt die durchschnittliche Störquote 39 Prozent. Den Spitzenwert innerhalb dieses Zeitfensters erreicht die Quote zwischen 23:00 und 23:15 Uhr mit fast 44 Prozent. Doch auch am Nachmittag müssen Passagiere häufig mit Einschränkungen rechnen: Um 16:00 Uhr sind noch 37,9 Prozent der Flüge betroffen, um 15:00 Uhr liegt die Quote bei 37,6 Prozent.
Deutlich verlässlicher ist hingegen der frühe Morgen: Pro Stunde weisen Abflüge um 5:00 Uhr mit rund 12 Prozent die geringste Störquote auf, gefolgt von 4:00 Uhr. Bereits um 6:00 Uhr steigt sie wieder deutlich auf 18 Prozent. Betrachtet man 15-Minuten-Zeitfenster, liegt der beste Zeitraum zwischen 04:30 und 04:45 Uhr, in dem lediglich sieben Prozent der Flüge verspätet sind.
Hier finden Sie die Grafik mit den schlechtesten Uhrzeiten zum Fliegen: https://datawrapper.dwcdn.net/3QdGq/1/
Flüge am späten Abend weisen ein deutlich höheres Risiko für lange Verspätungen auf
In der Nacht treten Verspätungen und Ausfälle nicht nur häufiger auf, sie fallen zudem deutlich länger aus. Die längsten durchschnittlichen Verzögerungen wurden zwischen 23:00 und 24:00 Uhr mit 72 Minuten gemessen. Besonders kritisch war das Zeitfenster von 23:30 bis 23:45 Uhr: Hier mussten Passagiere im Schnitt sogar 111 Minuten warten – also fast zwei Stunden. Auch zwischen 22:00 und 23:00 Uhr betrug die durchschnittliche Wartezeit 57 Minuten, gefolgt von 01:00 Uhr mit 53 Minuten. Die geringsten Wartezeiten wurden um 10.00 Uhr, 9.00 Uhr und 11.00 Uhr mit 40 bzw. 41 Minuten verzeichnet.
Hier finden Sie die Grafik mit den längsten durchschnittlichen Verspätungen: https://datawrapper.dwcdn.net/dRCL0/2/
Geht es um Verspätungen über zwei Stunden, so ist besonders das Zeitfenster kurz vor Mitternacht kritisch: Um 23:45 Uhr liegt der Anteil der Flüge, die eine Verspätung von über zwei Stunden aufweisen, bei sechs Prozent und ist damit am höchsten. Um 23:30 und 22:45 liegen die Quoten bei fünf bzw. vier Prozent. Um 21:30 Uhr wurde mit nur 0,3 Prozent die niedrigste Rate an langen Verspätungen verzeichnet.
Dienstage sind die besten Reisetage
Naheliegend konzentriert sich die höchste Belastung im Wochenverlauf auf das Wochenende. Mit einer Verspätungs- und Ausfallquote von 29 Prozent war der Freitag im vergangenen Jahr der unzuverlässigste Wochen-Reisetag. Auch am Samstag blieb die Situation angespannt, mit einer nur leicht geringeren Quote von 28,5 Prozent. Die besten Chancen auf einen pünktlichen Start haben Reisende hingegen dienstags. Hier lag die Quote bei vergleichsweise niedrigen 22 Prozent.
Die besten Monate fürs Fliegen: Februar, März und April
Im Dezember letzten Jahres waren mehr als ein Drittel aller Flüge verspätet oder sind ausgefallen. Mit einer Verspätungs- und Ausfallquote von 36 Prozent ist der Dezember der schlechteste Monat zum Fliegen. Dahinter folgen der Juli mit 35 Prozent und der September mit 34 Prozent verspäteten Flügen. Deutlich stabiler verlief der Flugbetrieb hingegen im Frühjahr: Im Februar lag die Quote bei 17,6 Prozent, im März bei 17,8 Prozent und im April bei 18,2 Prozent. Diese Monate erweisen sich damit als die verlässlichsten Reisezeiten.
„Flugpläne sind eng getaktet und reagieren sensibel auf Störungen. Schon kleine Verspätungen am Morgen können sich im Tagesverlauf aufschaukeln und führen dazu, dass insbesondere späte Abflüge deutlich häufiger betroffen sind. In Kombination mit hoher Auslastung an Freitagen und saisonalen Faktoren entsteht so ein klar erkennbares Muster. Reisende können dieses Risiko aktiv steuern, indem sie frühere Abflugzeiten und weniger nachgefragte Reisetage wählen“, sagt Tomasz Pawliszyn, CEO von AirHelp.
Über die Untersuchung
Für die Analyse hat AirHelp Flugdaten aus dem vergangenen Jahr ausgewertet und untersucht, wie häufig es je nach Uhrzeit, Wochentag und Monat zu Verspätungen und Ausfällen kam. Berücksichtigt wurden dabei planmäßige Abflugzeiten sowie tatsächliche Abweichungen im Flugbetrieb. Die Auswertung zeigt, in welchen Zeitfenstern und Reisezeiträumen das Risiko für Störungen besonders hoch ist und wann Reisende die besten Chancen auf einen pünktlichen Flug haben.
Über AirHelp
AirHelp ist ein Unternehmen für Reisetechnologie, das sich mit Flugunterbrechungen befasst. Seit 2013 hat AirHelp Entschädigungen für über 2,5 Millionen Passagiere mit Flugverspätungen oder -annullierungen durchgesetzt. Über 8 Millionen Passagiere haben ihre Flüge mit AirHelp+ geschützt und unzählige weitere Millionen profitieren von den Informationen, die auf airhelp.com frei verfügbar sind.
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Mit einem Netzwerk von 50 Anwaltskanzleien in über 35 Ländern, innovativer künstlicher Intelligenz im Hintergrund und einem engagierten Team von über 400 AirHelpers macht AirHelp es jedem Reisenden in der EU, in Großbritannien und darüber hinaus leicht, bei Flugverspätungen und -annullierungen bis zu 600 Euro zu erhalten. Weitere Informationen über AirHelp finden Sie unter: https://www.airhelp.com