Tonka

Credit: Jack Lee
Hamburg/Schwerin, 13. Januar 2026

Deutsche Supermärkte im Rabatt-Check: Softdrinks, Käse, Süßwaren und verarbeitetes Fleisch dominieren Rabatt-Angebote

Auf einen Blick

  • Health-Tech-Unternehmen cerascreen untersucht die Lebensmittel-Angebote in Supermärkten nach Häufigkeit und Höhe der Rabatte
  • Rabatte betreffen vor allem Getränke, Käse, Süßwaren und Fleisch
  • Diät- und Spezialnahrung, wie vegane Ersatzprodukte, sind eher seltener im Angebot 

Hamburg/Schwerin, 13. Januar 2026 – Softdrinks, Spirituosen, Käse und Süßwaren sind am häufigsten reduziert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Health-Tech-Unternehmens cerascreen (www.cerascreen.de). Über drei Wochen hinweg wurden für die Analyse die Prospekte von Aldi, Lidl, Kaufland und Edeka ausgewertet, um ein klares Bild der Rabattlandschaft zu erhalten. Rabatte beeinflussen, welche Lebensmittel letztlich im Warenkorb landen und damit, wie ausgewogen und gesund die Ernährung ist. Eine IFH FÖRDERER-Studie aus dem Jahr 2024 zeigt, dass Rabattaktionen für 79 Prozent der Konsument:innen in Deutschland eine zentrale Rolle beim Einkauf spielen.

Getränke führen die Liste der Rabatte an
Getränke zählen in allen vier Märkten zu den beliebtesten rabattierten Produkten. In drei Wochen wurden 330 Angebote erfasst, die durchschnittlich 29 Prozent günstiger waren. Besonders stark reduziert wurden Softdrinks und Limonaden mit 50 Angeboten sowie Spirituosen mit 45 Angeboten. Auf Platz zwei folgen Milchprodukte und Käse: 187 Angebote ermöglichten durchschnittlich 34 Prozent Rabatt, wobei Käse mit 81 Aktionen die Kategorie klar anführt. Süßwaren und Snacks liegen auf Rang drei, mit 161 Angeboten und durchschnittlich 31 Prozent Ersparnis. Klassische Schokolade sticht mit 55 Angeboten besonders hervor. Fleischangebote lagen im Schnitt bei 27 Prozent Rabatt, wobei verarbeitetes Fleisch mit 110 Aktionen besonders häufig reduziert wurde. Erst auf Platz fünf finden sich Obst und Gemüse mit 149 Angeboten und 28 Prozent Ersparnis.

Spezial- und Grundnahrungsmittel sind selten im Angebot 
Feinkostprodukte waren mit nur vier Angeboten die am seltensten rabattierte Kategorie. Dahinter folgt Diät- und Spezialnahrung mit 16 Aktionen und durchschnittlich 28 Prozent Rabatt, darunter lediglich vier vegane Ersatzprodukte. Proteinreiche Spezialprodukte waren etwas häufiger vertreten, mit zehn Angeboten im gleichen Zeitraum. Auch Verbraucher:innen, die Fisch und Meeresfrüchte in ihre Ernährung einbauen möchten, konnten vergleichsweise weniger Angebote finden:  Insgesamt 17 Deals mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 29 Prozent gab es in dieser Kategorie. Grundzutaten wie Öl, Zucker, Eier und Mehl lagen bei 20 Angeboten und 25 Prozent Rabatt. Gewürze, Saucen und Würzmittel komplettieren die Top fünf der selten reduzierten Lebensmittel, mit 27 Angeboten und einer durchschnittlichen Ersparnis von 34 Prozent. 

Extremrabatte bei Gewürzen, Frischkäse und Süßwaren
Wer gezielt sparen möchte, findet die höchsten Preisnachlässe bei Gewürzen und Kräutern mit durchschnittlich 46 Prozent Rabatt. Frischkäse und Mascarpone sind ebenso stark reduziert wie Bonbons und Kaugummis, mit 41 Prozent Ersparnis im Schnitt. Eis und Desserts folgen mit 40 Prozent Rabatt, während Tiefkühlgemüse und Knäckebrot mit jeweils 39 Prozent ebenfalls stark rabattiert wurden.

Kaufland bietet die meisten Angebote
Im Rahmen der Untersuchung konnte Kaufland die meisten Preisaktionen für sich verbuchen: Insgesamt wurden innerhalb von drei Wochen 498 Rabatte erfasst. Edeka folgt mit 436 Angeboten. Deutlich dahinter liegen die Discounter Lidl und Aldi, die mit 243 bzw. 178 Angeboten auf den Plätzen drei und vier landen.

„Unsere Analyse zeigt, dass Preisnachlässe vor allem bei Genussmitteln, Snacks und stark verarbeiteten Produkten auftreten, während gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Fisch seltener reduziert werden. Das hat direkte Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten: Verbraucher:innen werden durch die Angebote stärker zu ungesunden Entscheidungen verleitet, auch wenn sie bewusst auf ihre Ernährung achten möchten. Wer sich ausgewogen ernähren möchte, sollte daher nicht nur auf Rabatte setzen, sondern seine Einkaufsstrategie gezielt planen und Angebote kritisch prüfen. Langfristig kann der vermehrte Konsum stark verarbeiteter und zuckerreicher Produkte das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere ernährungsbedingte Krankheiten erhöhen. Auf der anderen Seite fehlen durch solche Produkte oft wichtige Nährstoffe. Vitaminreiches Gemüse und Fisch mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren waren seltener Teil der Rabattaktionen. Rabatte beeinflussen somit nicht nur den Geldbeutel, sondern potenziell auch die Gesundheit der Verbraucher:innen“, erklärt Olaf Schneider, Gründer und Geschäftsführer von cerascreen.

Die gesamte Untersuchung inkl. sämtlicher Ergebnisse ist unter folgendem Link zu finden: https://www.cerascreen.de/blogs/news/rabatt-check-supermaerkte

Über die Untersuchung
Für die Untersuchung wurden die Angebotsprospekte von Lidl, Aldi und Edeka innerhalb des Zeitraums 29.09. – 18.10.2025 untersucht. Für Kaufland wurden die Prospekte im Zeitraum vom 25.09. bis zum 15.10.2025 untersucht. Bonusangebote wie Lidl-Plus oder themenspezifische Aktionswochen wurden nicht berücksichtigt. Anschließend wurden alle Produkte kategorisiert und die durchschnittlichen prozentualen Rabatte ermittelt.

Über cerascreen

cerascreen® ist ein junges Health-Tech-Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Schwerin. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Gesundheitstest, mit denen Kund:innen von zu Hause aus etwas Blut, Speichel, Urin, Atemgas, Stuhl oder einen Wangen- oder Rachenabstrich entnehmen können. Im Labor wird die Probe dann auf bestimmte Biomarker getestet. Seit der Gründung im Jahr 2012 hat das Unternehmen über eine Million Analysen durchgeführt und so mehr als 800.000 Menschen dabei unterstützt, ihre Gesundheit proaktiv zu monitoren und zu schützen. Darüber hinaus verkauft cerascreen® über ihren Online-Shop ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel, gesunde Lebensmittel und weitere Gesundheitsprodukte sowie Coachings. 

 
Andreas Oertel
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